Politischer Aschermittwoch 2019: SEXISMUS – RASSISMUS – HASS IM NETZ

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Sigi Maurer – Foto: Johanna Rauch

Mit Sigi Maurer, Kathrin Quatember und Thomas Rammerstorfer

Sigi Maurer, ehemalige ÖH-Vorsitzende und Nationalratsabgeordnete der Grünen, engagiert sich gegen Hass, Rassismus und Sexismus im Internet. 2018 stand sie im Mittelpunkt des sogenannten „Craftbeer“-Skandals, als sie sexistische Beleidigungen gegen sich öffentlich machte. Die juristischen Folgen sind bis heute offen. Derzeit engagiert sie sich für einen Rechtshilfefonds gegen Hass im Netz.

Maurer wird heute mit uns über ihre Erlebnisse und Ansichten sprechen. Gemeinsam mit ihr diskutieren Kathrin Quatember, die unlängst eine Studie zu rechten Medien veröffentlichte, und der freie Journalist und Extremismusexperte Thomas Rammerstorfer.

Es moderiert Laurien Scheinecker.

6. März 2019 – 20 Uhr

Bildungshaus Schloss Puchberg

Puchberg 1/4600 Wels

Eintritt: 10,- Euro inkl. Imbiss

14. Oktober 2017: Antifa-Netzwerk-Treffen in Wels

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Das Großes OÖ. Netzwerk-Treffen findet am Samstag, 14. Oktober 2017 um 14.00 Uhr Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels statt.

Das Treffen der oö. Mauthausen-Komitee-Gruppen beginnt wie üblich schon um 9.00 Uhr. Der bekannte antifaschistische Autor Hans-Henning Scharsach wird sein – dann schon erschienenes – neues Buch präsentieren, der Experte Arno Speiser ein Modell mobiler Beratung gegen Rechtsextremismus in Bayern vorstellen.
Das Hauptreferat hält Martina Renner, Abgeordnete der Linken im Deutschen Bundestag: Sie informiert über die Mordserie der braunen Terrororganisation NSU und das völlige Versagen des Verfassungsschutzes.


Für die Musik sorgen Sabine Nikolic (Klavier) und Manuel Peer (Klarinette).
Zum Abschluss des Treffens (um etwa 17.00 Uhr) bietet ein Buffet Gelegenheit für interessante Gespräche.


Wichtige Hinweise zum Netzwerk-Treffen:
• Bitte möglichst schon ab 13.00 Uhr eintreffen! Viele Netzwerk-Organisationen gestalten im Foyer des Schlosses einen Infomarkt. (Die VertreterInnen der oö. Mauthausen Komitee-Gruppen treffen schon um 9.00 Uhr ein.)
• Wegen des dichten Programms wird pünktlich um 14.00 Uhr begonnen.
• Bitte nehmt nicht nur verlässlich am Großen Netzwerk-Treffen teil, sondern bringt auch Interessierte aus Eurem Umfeld mit! Danke!

Welser Antifa wehrt sich erfolgreich gegen Hetze: FPÖ-nahes Blatt musste Diffamierung richtigstellen

Weit rechts stehende Kreise geben sich gern als Opfer, hetzen aber gleichzeitig ohne Rücksicht auf die Wahrheit gegen Andersdenkende. Ein Beispiel dafür ist die Zeitung „Wochenblick“, die unlängst über die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) verbreitete, diese gelte als „gewaltbereit“. „Eine üble Lüge, gegen die wir sofort vorgegangen sind“, sagt Antifa-Vorsitzender Werner Retzl. Rechtsanwalt Heinz Oppitz übernahm die Vertretung.

Das Ergebnis spricht für sich: Der „Wochenblick“ musste eine Richtigstellung (siehe unten) veröffentlichen und darf nie mehr behaupten, die Welser Antifa gelte als gewaltbereit. Außerdem muss die Zeitung die Kosten der Rechtsanwälte beider Seiten tragen.

„Der „Wochenblick“ hat ja überhaupt ein originelles Verhältnis zur Wahrheit“, stellt Antifa-Vorsitzender Retzl fest. „Er nennt sich „unabhängig“, obwohl er völlig auf FPÖ-Parteilinie ist.“

Gelernt haben die Blauen aus der Blamage der ihnen nahestehenden Zeitung offenbar nichts: Erst vor wenigen Tagen schrieb die FPÖ Linz in einer Postwurfsendung, Mitglieder der Welser Antifa würden „vermummt und randalierend durch die Stadt ziehen“, „Geschäfte … mit Farbbomben bewerfen“ und sich „Gefechte mit der Polizei liefern“.

„Absurder geht es kaum“, so Retzl. „Unsere Arbeit für Demokratie und Menschenrechte wurde schon mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Solidaritätspreis der Kirchenzeitung und dem Fritz-Freyschlag-Preis der oberösterreichischen Sozialpartner. Die Rufmord-Kampagne der FPÖ werden wir mit allen juristischen Mitteln bekämpfen.“

Rechtsanwalt Oppitz ist neuerlich aktiv geworden.

Text der von der  Zeitung „Wochenblick“ auf ihrer Homepage veröffentlichten Richtigstellung:

In einer früheren Version des Artikels wurde angedeutet, im Speziellen die „Welser Antifa“ bzw. der Verein „Initiative Welser gegen Faschismus“, in dem Herr Rammerstorfer Vorstandsmitglied ist, würde als gewaltbereit gelten. Dies wird mit dem Ausdruck des Bedauerns zurückgenommen. Der Artikel wurde entsprechend korrigiert.

10. November 2016: Gedenkkundgebung gegen Rassismus und Fremdenhass

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Rabl will Antifa-Kundgebung zur „Reichspogromnacht“ behindern – meldet eigene Kundgebung an. Antifa: „FP-Beteiligung ein Affront gegenüber Opfern“

WELS. FP-Bürgermeister Rabl hat für den Vorabend der sogenannten „Reichspogromnacht“ eine stadteigene Kundgebung am jüdischen Mahnmal im Pollheimerpark angekündigt – am gleichen Ort und gleichen Zeitpunkt wie die Kundgebung der Antifa, die bereits vor Monaten angekündigt (erstmals  am 26. Juli auf unserer Homepage) war. Die von mehr als 30 Vereinen der Welser Zivilgesellschaft unterstützte Kundgebung gegen Rechtsextremismus und Rassismus muss jetzt aufgrund der Terminkollision verschoben werden.
Antifaschistische Kundgebung nun am 10. November!
Werner Retzl, Vorsitzender der Initiative, nimmt die Sache sportlich, äußert aber inhaltlich große Bedenken: „Wir haben nach reiflicher Überlegung eine Verschiebung unserer Gedenkkundgebung auf den 10. November beschlossen und dies mit unserem Gedenkredner  Harald Krassnitzer abgestimmt. Wir wollen keinerlei Berührungspunkte mit der vom FP-Bürgermeister initiierten Farce. Wir können nicht abschätzen, welches Publikum sich der von Rabl initierten Veranstaltung anschließt, und wollen jede physische Konfrontation vermeiden“.
Inhaltlich findet die Antifa überaus deutliche Worte: „Wenn man die politische Positionierung der FPÖ, die gegen Minderheiten auftritt, Ängste schürt und Beschränkungen von Demokratie und Sozialstaat durchsetzen will, ernst nimmt, so ist deren Auftreten beim Gedenken  an die Opfer des Faschismus ein schlechter Witz“. Und Retzl setzt nach:
Jene FPÖ, die nahezu zeitgleich in Linz ein Treffen von Rechtsextremisten aus ganz  Europa mitorganisiert, will eine Gedenkkundgebung gegen Faschismus initiieren? Etwas Lächerlicheres ist mir noch nicht untergekommen“.

8. Oktober 2016: Großes Netzwerk-Treffen

Das Große Treffen des OÖ. NETZWERK GEGEN RASSISMUS UND RECHTSEXTREMISMUS findet am Samstag, dem 8. Oktober, um 14.00 Uhr im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels statt.

(Das Treffen der oö. Mauthausen-Komitee-Gruppen beginnt wie üblich schon um 9.00 Uhr.)

Die neue SPÖ-Landesvorsitzende und Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer wird Grußworte sprechen. Die beiden Hauptreferate halten Caritas-Präsident Michael Landau („Flüchtlingshilfe und Asylpolitik“) sowie der bayerische Aufdeckerjournalist Ulrich Chaussy („Hintergründe des Münchner Oktoberfestattentats 1980“). Für die Begleitung mit Klezmer-Musik sorgen Katja Bielefeld (Klavier) und Manuel Peer (Klarinette). Zum Abschluss des Treffens (um etwa 17.00 Uhr) bietet ein Buffet Gelegenheit für interessante Gespräche.

 Wichtige Hinweise zum Netzwerk-Treffen:

*          Bitte ein paar Minuten VOR 14.00 Uhr eintreffen! Wegen des dichten Programms wird pünktlich begonnen. (Die VertreterInnen der oö. Mauthausen Komitee-Gruppen treffen schon um 9.00 Uhr ein.) 

*          Bitte Eure Folder, Broschüren, Zeitungen, Plakate etc. mitnehmen und auflegen! Es gibt im Foyer eigene Tische für die Materialien.

*          Bitte nehmt nicht nur verlässlich am Großen Netzwerk-Treffen teil, sondern bewerbt es auch und bringt Interessierte aus Eurem Umfeld mit! Danke!

29. August 2016: Wohin geht die Türkei?

  • Montag, 29. August 2016, 19 Uhr, Cafe Nöfas, Schubertstr. 8/Wels

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In unserem ersten Forum nach einer kurzen Sommerpause wollen wir die aktuellen Entwicklungen in der Türkei und ihre Auswirkungen auf Österreich besprechen. Alle Mitglieder, Interessierte und FreundInnen sind herzlich eingeladen.

Inputs:
„Die Politik der AKP“ von Katharina Gusenleitner
„Vereine mit Türkei-Bezug in Österreich“ von Thomas Rammerstorfer

anschließend Diskussion

Katharina Gusenleitner ist Juristin und verfasste eine Masterarbeit im MBA-Studium zur Wirtschaftspolitik der AKP.

Thomas Rammerstorfer referiert und schreibt zu extremistischen Tendenzen u. a. in migrantischen Communities (Co-Autor des Buches „Grauer Wolf im Schafspelz“, 2012).

Beide sind Vorstandsmitglieder der Welser Initiative gegen Faschismus.

Weitere Foren:
19. September: Zu Wahl und Bürgerbefragung
24. November: Jahresforum & Vorstandsneuwahl

Antifa-Termine Spätsommer/Herbst 2016

29. August: Forum (für alle Mitglieder und Interessierten) mit dem Themenschwerpunkt „Wohin geht die Türkei?“ 19 Uhr/Nöfas/Schuberstr. 9

19. September: Forum (für alle Mitglieder und Interessierten) mit dem Themenschwerpunkt „Bundespräsidentenwahl und BürgerInnenbefragung in Wels“ 19 Uhr/Nöfas/Schuberstr. 9

8. Oktober: Treffen des Oberösterreichischen Netzwerkes gegen Rassismus und Rechtsextremismus, 14 Uhr/Schloss Puchberg/Puchberg 1

10. November: Kundgebung zur „Reichspogromnacht“ u. a. mit Katharina Gusenleitner und Harald Krassnitzer, 19 Uhr/Pollheimer Park

11./12. November: Exkursion nach München – Details folgen

21. November: Antifa-Jahresforum und Neuwahl des Vorstandes, 19 Uhr/Schloss Puchberg/Puchberg 1

DETAILS UND WEITERE TERMINE FOLGEN!

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8. Juli 2016: Antifa-Sommerfest mit CAFE KUS KUS

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Eine aktive Antifa-Saison geht zu Ende, jetzt wirds mal wieder Zeit zu feiern… mit Jazz-Blues-World Music heuer beim Sommerfest – den wundervollen CAFE KUS KUS! Live im Gastgarten, so das Wetter uns gnädig ist. Eintritt natürlich frei, Mitglieder werden zum Essen und einem Getränk eingeladen.
Wir freuen uns!

8. Juli 2016 – 18 Uhr

Black Horse Inn/Salzburgerstr. 55/4600 Wels