Kommentar: Rassenreinheit am Welser Wochenmarkt

Die gestresste blau-schwarze Stadtregierung leistet sich das nächste Fettnäpfchen. Da karrt das rührige Stadtmarketing mit „Freshland“ einen erfolgreichen Münchner Lebensmitteldiskonter nach Wels, doch die vom Wählerschwund gebeutelte blaue Paniktruppe sucht ihr Heil in schrillem Aktionismus: Weil der potentielle Anbieter auch für türkischstämmige Welser attraktiv sein könnte, wird der Vertrag vereitelt. „Man wolle keine falschen Signale senden“ begründet der blaue „Integrationsreferent“ das politische Reinheitsgebot. Mit der Angst vor preislichem Wettbewerb hat er sogleich die Welser Schwarzen im Boot, denn ein Diskonter am Wochenmarkt, das geht gar nicht. Also bleibt dem Stadtmarketing künftig wohl nur, in die Ausschreibungskriterien einen „Arierparagraphen“ aufzunehmen. Und den Welser BürgerInnen wird ausgerichtet: Multikulti am Wochenmarkt wird es in Wels nicht geben. Das ist ja auch in Wien gescheitert, wie man am Naschmarkt sehen kann. Schön, dass Fasching ist, und schön, dass mit den Gemeinderatswahlen im nächsten Jahr mit dieser Kasperltruppe Schluss sein wird.

(Kommentar des Vorstandes der Welser Initiative gegen Faschismus vom 31.01.2020)

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