Gedenken an die Opfer des Todesmarsches der ungarischen Juden Gregor Seberg spricht am 24. April auf dem Welser Friedhof

Die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) lädt auch heuer wieder zu einem Gedenken an die Opfer des Todesmarsches der ungarischen Juden ein. Dieses Gedenken findet am Mittwoch, dem 24. April, um 18.30 Uhr beim Jüdischen Mahnmal im Nordteil des Welser Friedhofs statt.

Nach der Begrüßung durch Mag. Werner Retzl, dem Vorsitzenden der Welser Initiative gegen Faschismus, spricht der Schauspieler und Autor Gregor Seberg. Der Evangelische Posaunenchor Wels unter der Leitung von Mag.a Rosemarie Dobringer sorgt für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung.

Im Nordteil des Welser Friedhofs sind 1.030 KZ-Opfer – vorwiegend ungarische Juden – bestattet. Sie mussten am Todesmarsch von Mauthausen nach Gunskirchen im April 1945 teilnehmen. Viele von ihnen wurden noch durch die US-Armee befreit, konnten aber nicht mehr gerettet werden: Sie starben an Seuchen und Entkräftung. Im Jahr 2001 errichtete die Stadt Wels auf Anregung der Welser Initiative gegen Faschismus ein Mahnmal, das die Namen der Opfer, soweit sie bekannt sind, wiedergibt.

Gedenken_Wels_24.April.2019

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