Welser Zivilgesellschaft zeigt Stadt die kalte Schulter – Blamage für FP-Bürgermeister Rabl

Kundgebung der Stadt ohne Bürgerbeteiligung, ObonyaLesung abgesagt

Die medial groß angekündigten „offiziellen“ Gedenkveranstaltungen zur Reichspogromnacht der Stadt Wels am 10. November wurden für FP-Bürgermeister Rabl zum Debakel.

Während Gedenkredner Herwig van Staa nur 35 Teilnehmer in den Pollheimerpark brachte, musste die anschließend angekündigte Lesung des Schauspielers Cornelius Obonya mangels Interesse abgesagt werden. So hatten sich nur 8 Zuhörer (inklusive der politischen Pflichtteilnehmern) in der Welser Burg eingefunden.

Natürlich finden wir es schade, dass Herr Obonya seine Lesung nicht abhalten konnte, denn vielen Geladenen, die eher selten mit antifaschistischem Gedankengut in Berührung kommen, hätte eine Lesestunde von Herrn Obonya sicher nicht geschadet.

Aber natürlich sind wir auch froh darüber, dass die Welser Bevölkerung dieser Scheinheiligkeit eine klare Absage erteilt hat. Von Politikern einer Partei, die Menschen gegeneinander aufhetzt und statt Sachlösungen nur Sündenböcke produziert, kann kein glaubwürdiges Gedenken an die Opfer von Nationalsozialismus und kein Signal gegen Rassismus und Antisemitismus erwartet werden.

Jenseits der moralischen Bankrotterklärung bleibt somit die Frage, wer für die erheblichen Kosten dieses Spektakels aufkommen wird. Der Verdacht einer Verschwendung von Steuergeldern sollte im Gemeinderat aufgeklärt werden.

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