Antifa zu Kopftuchverbot in Wels: Kroiß will durch lächerlichen Aktionismus von völliger Untätigkeit im Integrationsbereich ablenken

„Wenn es die Rechtslage zulässt und der Gemeinderat einen entsprechenden Beschluss fällt, wird das Tragen [eines Kopftuches] künftig für Bedienstete der Stadt Wels verboten“ , tönt Vize-Bürgermeister Kroiß in einer Presseaussendung (siehe http://www.wels.gv.at/20170119-Stadt-Wels-prueft-Kopftuchverbot.html?:hp=3) und setzt damit – wie üblich – auf größtmögliche Applauswahrscheinlichkeit und Stammtischzustimmung innerhalb seiner Klientel.

Diesem Vorstoß erteilt die Welser Initiative gegen Faschismus eine klare Absage. „Wir haben Religionsfreiheit in Österreich. Kopfbedeckungen sind in vielen Religionen Teil der Glaubenspraxis, im Christentum, dem Judentum, dem Islam oder dem Sikhismus. Sie ausschließlich als Symbol von Unterdrückung zu interpretieren, zeigt von Kroiß‘ haarsträubender Unwissenheit“, so Vorsitzender Werner Retzl. Und selbst wenn dem in gewissen Fällen so sein sollte: „Die Frauen aus dem öffentlichen Dienst zu entlassen hilft ihnen garantiert nicht weiter“, so Retzl, „das ist nur ein mieses Spiel, um Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufzuhetzen und von der völligen Untätigkeit und Unfähigkeit des Herrn Kroiß im Integrationsbereich abzulenken“.

Die Welser Initiative gegen Faschismus sieht sich in völligem Gleichklang mit dem ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich, deren Sprecher Thomas Hennefeld die obsolete Diskussion über das Kopftuchverbot im Bereich der Fahrlässigkeit  und Verantwortungslosigkeit  angesiedelt sieht, denn innerhalb der islamischen Communities stärke man dadurch nur jene, die auf Abschottung setzen.

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