Csar und Kroiß wollen mit dumpfen Vorurteilen punkten

Wenn der Welser Vizebürgermeister Kroiß (FPÖ) und der Landtagsabgeordnete Gemeinderat Csar (ÖVP) nicht gerade beim Üben von deutschem Liedgut oder beim Auswendiglernen von deutschen Gedichten sind, gehen sie am Messegelände spazieren und finden acht Würstel (fünf davon in einer WC-Muschel), deren Herkunft nach Aussage der beiden Herren eindeutig auf Roma-Hinterlassenschaft hindeutet. Das ihrer Presseaussendung beigefügte Bildmaterial ist wohl nicht von bester Qualität und und auch als Beweismittel für den Tatbestand der exkrementösen Verschmutzung des Welser Messegeländes nicht unbedingt geeignet, reicht aber sichtlich aus, um erneut mit dumpfen Vorurteilen punkten zu wollen und einen weiteren üblen Vorstoß in Richtung Campierverbot zu wagen. „Der Landesverfassungsdienst hat das von Blau-Schwarz initiierte Verbot schon zweimal als eindeutig rechtswidrig eingestuft, was den wackeren Kämpfern gegen die von ihnen monierte Verschandelung des Messegeländes ziemlich wurscht sein dürfte – wie so vieles andere auch“, sagt Werner Retzl, Vorsitzender der Welser Initiative gegen Faschismus, die alles tun wird, um ein Wiederaufleben des rechtswidrigen und rassistischen Campierverbotes zu verhindern.

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