20. Oktober 2015: ASYLWERBENDE, BETTLERINNEN UND OBDACHLOSE – AM BEISPIEL VON LAND UND STADT SALZBURG

Dienstag, 20. Oktober 2015, 19 bis 21 Uhr

Bildungshaus Schloss Puchberg

Referentin: Landesrätin Mag.a Martina Berthold MBA

Viele Gemeinden tun sich schwer damit, Unterkünfte für AsylwerberInnen zu ermöglichen. Will eine Gemeindeleitung ein Gebäude zur Verfügung stellen, gibt es sogleich Widerstand und Protest. In vielen Fällen fehlt es auch den Bürgermeistern am Mut, das Thema offensiv anzugehen und ein Quartier zu schaffen. In der Stadt Salzburg wird das Betteln in den schönsten Gassen und Plätzen, in den Kernzonen der Altstadt, tagsüber verboten. Den TouristInnen und KonzertbesucherInnen seien die BettlerInnen – damit sind vor allem die Notreisenden aus Rumänien gemeint – nicht mehr zumutbar. Gleichzeitig leben Obdachlose oft schon jahrelange in Salzburg, hausen unter anderem auf dem Kapuzinerberg und in Höhlen des Mönchsbergs.

Unzählige Gespräche, runde Tische und Diskussionen, viele Initiativen reagieren, wollen helfen.
Am Beispiel der Festspielstadt und des Landes Salzburg wird sichtbar, in welch geteilter Gesellschaft wir in Österreich leben. Es kann gezeigt werden, wie die öffentliche Meinung bearbeitet wird und wie Politik handelt bzw. zu handeln versucht.

Gefördert durch die Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung.
Mitveranstalter: Welser Initiative gegen Faschismus, OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Kursbeitrag: Spende für Flüchtlingshilfe

Organisation: Wilhelm Achleitner

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