4. November 2014: Erich Hackl und Humberto Ak’abal in Wels

Humberto Ak’abal gilt als herausragender Vertreter der indigenen Literatur Lateinamerikas. Er schreibt in der Maya-Sprache K’iche‘ und lebt nach wie vor in seinem Geburtsort Momostenango im Westen Guatemalas, wo er von klein auf als Hirte, Weber, Wanderverkäufer und Tagelöhner gearbeitet hat. Aus rassistischen Gründen mehrfach diskriminiert – wegen seiner Armut, seiner Herkunft und weil er die Kühnheit besaß, sich in einer der von den Eliten verachteten Mayasprachen auszudrücken – ist er mittlerweile in ein Dutzend Sprachen übersetzt und mit internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet worden. Ak’abal schreibt in einer einfachen, anschaulichen Sprache, die oft überraschende Kapriolen schlägt, und zwar über das, was er als seine Wurzeln ansieht: das Leben im Dorf, die Menschen darin, ihre Not, ihre Ängste und Freuden, auch über Tiere, Naturereignisse, Alltagserfahrungen und Geschehnisse, die uns übersinnlich erscheinen, aber im Kosmos der Maya gegenwärtig sind.
Der Autor wird gemeinsam mit seinem Übersetzer Erich Hackl in einer zweisprachigen Lesung (k’iche‘ – deutsch) seinen neuen Gedichtband „Geistertanz“ vorstellen (Waldgut Verlag, erscheint im September 2014).

Der Kursbeitrag inkludiert einen Imbiss. Der Eintritt für SchülerInnen ist frei.

Mitveranstalter: Welser Initiative gegen Faschismus, OÖ. Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus,
Gesellschaft für bedrohte Völker – Österreich und Südwind OÖ.

Dienstag, 4. November 2014, 19 bis 21.30 Uhr
Eintritt: 10 Euro – SchülerInnen frei – Anmeldung bitte bei
http://www.schlosspuchberg.at/kb/page.php?id=17063

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