„Politischer Aschermittwoch“ – Droht Österreich die Orbánisierung?

Mittwoch, 14.02.2018, 20.15 Uhr,

Bildungshaus Schloss Puchberg mit Journalist und Herausgeber der Wiener Stadtzeitung „Falter“, Armin Thurnher

Flyer:

politischer Aschermittwoch 2018

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Bürgermeister log über FPÖ-Mitgliedschaft von Hakenkreuz-Fan: Welser Antifa fordert Rabls sofortigen Rücktritt

Zuerst tauchte ein Foto auf, das den Welser Stadtwache-Mitarbeiter Peter S. vor einer Hakenkreuzfahne zeigt. Dieses Foto führte Ende Dezember zur fristlosen Entlassung von Peter S. durch den Magistrat sowie zur Einschaltung der Staatsanwaltschaft. Der blaue Bürgermeister Andreas Rabl betonte damals, der Hakenkreuz-Fan sei kein FPÖ-Mitglied gewesen.

 

Nur wenige Tage später deckte die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) auf, dass Peter S. bei der FPÖ-Vorfeldorganisation AUF aktiv war. Bei den Personalvertretungswahlen des Magistrates Wels im Jahr 2014 kandidierte er sogar für diese „Gewerkschafter“ der FPÖ, und zwar an prominenter dritter Stelle! Antifa-Vorsitzender Werner Retzl stellte fest: „Dass Rabl davon nichts gewusst hat, ist undenkbar.“

 

Gestern (18. Jänner) bewies die „Kronenzeitung“ endgültig: Die Öffentlichkeit wurde vom Welser FPÖ-Bürgermeister mit voller Absicht belogen. Peter S. gibt an, er sei seit 2013 FPÖ-Mitglied gewesen und habe zu Rabl engen Kontakt gehabt. Dieser habe ihn auch zur AUF gebracht.

 

Die Antifa fordert jetzt Rabls sofortigen Rücktritt: „Wer so dreist lügt, dem glaubt man nie mehr. Und der ist als Bürgermeister völlig untragbar. Andreas Rabl wollte vertuschen, wie tief die Welser FPÖ im braunen Sumpf steckt, während er selbst gern den „Antifaschisten“ spielt. Wenn er noch einen Funken Anstand hat, zieht er die Konsequenzen!“, so Retzl.

 

Eines amüsiert den Antifa-Vorsitzenden allerdings: „Die blaue Propaganda dürfte auf Dauer nicht besonders überzeugend sein. Denn Peter S. gibt an, im Juli 2017 die FPÖ verlassen zu haben – weil er ausgerechnet zum Islam konvertiert ist …“

Antifa-Forum: Schwarz/blau hoch 3

Montag, 29. Jänner, 18:45

Freiraum Wels, Altstadt 8, 4600 Wels

Seit Dezember ist die national-konservative Machtübernahme auch im Bund beschlossene Sache. Sozialabbau, institutionalisierter Rassismus, Umverteilung zu Gunsten der Reichen, eine reaktionäre Frauen-, Kultur- und Umweltpolitik stehen vor der Tür oder sind mitten in der Umsetzung. In Wels sind wir auf gleich drei Ebenen – Stadt, Land und Bund – damit konfrontiert.

Was das bedeutet und was wir dagegen tun können, darüber wollen wir mit euch diskutieren!

Eingangsstatements von Robert Eiter, Laurien Scheinecker und Thomas Rammerstorfer.

Eine Veranstaltung der Welser Initiative gegen Faschismus

 

Nächste Veranstaltungen der Welser Initiative gegen Faschismus

Lesung aus dem Buch „Die Himmel waren vermauert“ von Joseph Fisher

Freitag, 19.01.2018, 17.00 Uhr, Landesmusikschule Gunskirchen und am Samstag 20.01. 2018, 17 Uhr, Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Mauthausen

 

„Klang.Zeichen.Setzen“ anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages

Samstag, 27.01.2018, 19.30 Uhr, Minoriten Wels

mit A Capella Chor Wels und das Ensemble Wels

 

Monatsforum

Montag, 29.01.2018, 18.45 Uhr, Freiraum Wels

 

„Politischer Aschermittwoch“ – Droht Österreich die Orbánisierung?

Mittwoch, 14.02.2018, 20.15 Uhr, Bildungshaus Schloss Puchberg

mit Journalist und Herausgeber der Wiener Stadtzeitung „Falter“, Armin Thurnher