Die Welser Initiative gegen Faschismus präsentiert: Open Piano for Refugees

Der Verein “open piano for refugees“ macht in Wels Station und platziert einen Konzertflügel im öffentlichen Raum. Alle dürfen spielen, alle dürfen zuhören. So kommen Menschen zusammen und kommunizieren unabhängig von Herkunft und Religion. Freiwillige Spenden gehen an das soziale Musikinstitut DoReMi, das leistbaren
Musikunterricht für MigrantInnen und ÖsterreicherInnen anbietet.

Wann: Donnertag 25. April bis Sonntag 29. April 2019
Jeweils von 10 Uhr bis 22 Uhr
Wo: Ringstraße 33 (FUZO Ecke Bäckergasse), Wels
Ersatztermin bei Schlechtwetter:
Donnerstag, 09.05.2019 bis Sonntag, 12.05.2019

Plakat Open Piano A4

 

Gedenken an die Opfer des Todesmarsches der ungarischen Juden Gregor Seberg spricht am 24. April auf dem Welser Friedhof

Die Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) lädt auch heuer wieder zu einem Gedenken an die Opfer des Todesmarsches der ungarischen Juden ein. Dieses Gedenken findet am Mittwoch, dem 24. April, um 18.30 Uhr beim Jüdischen Mahnmal im Nordteil des Welser Friedhofs statt.

Nach der Begrüßung durch Mag. Werner Retzl, dem Vorsitzenden der Welser Initiative gegen Faschismus, spricht der Schauspieler und Autor Gregor Seberg. Der Evangelische Posaunenchor Wels unter der Leitung von Mag.a Rosemarie Dobringer sorgt für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung.

Im Nordteil des Welser Friedhofs sind 1.030 KZ-Opfer – vorwiegend ungarische Juden – bestattet. Sie mussten am Todesmarsch von Mauthausen nach Gunskirchen im April 1945 teilnehmen. Viele von ihnen wurden noch durch die US-Armee befreit, konnten aber nicht mehr gerettet werden: Sie starben an Seuchen und Entkräftung. Im Jahr 2001 errichtete die Stadt Wels auf Anregung der Welser Initiative gegen Faschismus ein Mahnmal, das die Namen der Opfer, soweit sie bekannt sind, wiedergibt.

Gedenken_Wels_24.April.2019

Politischer Aschermittwoch 2019: SEXISMUS – RASSISMUS – HASS IM NETZ

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Sigi Maurer – Foto: Johanna Rauch

Mit Sigi Maurer, Kathrin Quatember und Thomas Rammerstorfer

Sigi Maurer, ehemalige ÖH-Vorsitzende und Nationalratsabgeordnete der Grünen, engagiert sich gegen Hass, Rassismus und Sexismus im Internet. 2018 stand sie im Mittelpunkt des sogenannten „Craftbeer“-Skandals, als sie sexistische Beleidigungen gegen sich öffentlich machte. Die juristischen Folgen sind bis heute offen. Derzeit engagiert sie sich für einen Rechtshilfefonds gegen Hass im Netz.

Maurer wird heute mit uns über ihre Erlebnisse und Ansichten sprechen. Gemeinsam mit ihr diskutieren Kathrin Quatember, die unlängst eine Studie zu rechten Medien veröffentlichte, und der freie Journalist und Extremismusexperte Thomas Rammerstorfer.

Es moderiert Laurien Scheinecker.

6. März 2019 – 20 Uhr

Bildungshaus Schloss Puchberg

Puchberg 1/4600 Wels

Eintritt: 10,- Euro inkl. Imbiss