Gedenkfeier zum 73. Jahrestag der Befreiung des KZ-Nebenlagers Gunskirchen

Samstag, 05.05.2017, 10:00 Uhr „Walk of Solidarity“ beim KZ-Denkmal an der Bundesstrasse 1, 10:30 Uhr Gedenken, beim ehem. KZ-Friedhof Gunskirchen (bei Schlechtwetter findet die Gedenkkundgebung im Veranstaltungszentrum Gunskirchen (Raiffeisenplatz 2) statt

Redner: Dr. Franz Vranitzky, György Frisch, Daniel Chanoch, Dr. Robert Eiter und Josef Sturmair

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Gedenkfeier zum 73. Jahrestag der Befreiung des KZ-Nebenlagers Gunskirchen

Samstag, 05.05.2017, 10:00 Uhr „Walk of Solidarity“ beim KZ-Denkmal an der Bundesstrasse 1,

10:30 Uhr Gedenken, beim ehem. KZ-Friedhof Gunskirchen (bei Schlechtwetter findet die Gedenkkundgebung im Veranstaltungszentrum Gunskirchen (Raiffeisenplatz 2) statt

Redner: Dr. Franz Vranitzky, György Frisch, Daniel Chanoch und Josef Sturmair

Gedenkveranstaltung „Sie sind den anderen Weg gegangen“

Zur Erinnerung an den „Anschluss“ Österreichs vor 80 Jahren und an den Widerstand gegen das NS-Regime

Montag, 12.03.2018, 17 Uhr, vor dem Widerstandsmahnmal im Pollheimerpark in Wels

Mit dieser Veranstaltung wird an den „Anschluss“ Österreichs vor 80 Jahren und an den Widerstand gegen das NS-Regime erinnert. Allzu viele haben damals Hitlers „Großdeutsches Reich“ bejubelt, sind den Weg in Terror, Weltkrieg, Zerstörung und Massenmord willig mitgegangen. Doch manche sind den anderen Weg gegangen, den schwierigen und oft tödlichen Weg des Widerstandes. Diese mutigen Menschen dürfen nicht vergessen werden. Schon deshalb, weil es auch heute braune Strömungen gibt, die Demokratie und Menschenrechte gefährden. Solche Strömungen gilt es entschlossen zu bekämpfen.

250 Besucher bei hochklassigem Polittalk zum Aschermittwoch Armin Thurnher: „FPÖ ist eine faschistische Partei, die türkis-blaue Wenderegierung wandelt auf autoritären Pfaden“

250 Menschen drängen in den großen Feierraum im Bildungshaus Schloss Puchberg. Der vielfach ausgezeichnete Journalist und Herausgeber der Wiener Stadtzeitung „Falter“, Armin Thurnher, ist zu Gast bei der Initiative gegen Faschismus, die zum 8. Aschermittwochsgespräch nach Wels geladen hat.

Und im Gespräch mit Antifa-Vorstand Christian Stöbich wird Klartext geredet: „Sebastian Kurz wichtigstes Ziel war die Machterreichung. Über Inhalte und Ziele wird die Gefolgschaft bis heute im Unklaren gelassen. Die „alte“ ÖVP begab sich in Geiselhaft des zum Erfolgstypen stilisierten Jungpolitikers. Sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und als Hardliner das Flüchtlingsthema auszuschlachten („Schließung der Balkanroute“) war das Erfolgsrezept, mit dem sogar die ausländerfeindliche FPÖ im Wahlkampf ausgehebelt wurde“.

Und gerade mit der FPÖ geht Thurnher hart ins Gericht, wenn er mit Verweis auf den US-Historiker Robert O. Paxton („Anatomie des Faschismus“, München 2006) feststellt: „Die FPÖ ist eine faschistische Partei, die im überwältigenden Krisengefühl die Angst vor dem allgemeinen Niedergang schürt und Bedrohungsszenarien zeichnet“. Dem vermeintlichen Abstieg könne dann nur durch starke Autorität, die Besinnung auf nationales Zusammenrücken und durch Einschränkung liberaler Freiheiten begegnet werden.

Die aktuellen Angriffe auf unabhängige Journalisten und Medien wie den ORF passen da gut ins Bild, und lassen für die Zukunft nichts Gutes erwarten.

„Ob diese Regierung bereits nach wenigen Jahren an den eigenen Widersprüchen zerbricht, oder aber Österreich langfristig umgestalten kann, ist nicht abzusehen. Die schwache Opposition wird erst dann wieder Tritt fassen, wenn charismatische Persönlichkeiten den Kontakt zu den Wählern zurückgewinnen“.

Darüber hinaus gilt: „Politische Substanz ist durch nichts zu ersetzen! Wer keine politischen Ziele hat, kann sie auch nicht durchsetzen“, schreibt die Verlegerlegende allen Politikern ins Stammbuch.

Nachhören kann man das hochpolitische Aschermittwochsgespräch auch. Der Lokalsender Radio FRO stellt einen (gekürzten) Live-Mitschnitt demnächst auf seine Homepage.